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22
Juni 2018
Spam-Mails, die Monty Pythons und Dosenfleisch

Spam-Mails, die Monty Pythons und Dosenfleisch

Lästige Mails, die uns alle möglichen und unmöglichen Dinge verkaufen wollen, sind leider zum Standard in unserem Posteingang geworden. Aber woher kommt eigentlich der Name "Spam" und wie sortiert man die Mails am besten in einen eigenen Ordner?

Wenn man heute jemanden auf der Straße fragt, was "Spam" ist, dann wird wohl bei fast allen die Antwort kommen: "Unerwünschte Werbemails". Selbst der Mikromann müsste dann beipflichten, dass dies korrekt ist. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Entstanden ist der Begriff ursprünglich durch ein Produkt, das Dosenfleisch haltbar machen sollte. Dieses Produkt hieß eben "Spam", zusammengesetzt aus "SPiced hAM". Nun ja, beliebt war das Dosengericht nicht gerade, war es doch im 2. Weltkrieg in Großbritannien omnipräsent und wurde aus Mangel an Alternativen von vielen verzehrt.

Nach dem 2. Weltkrieg wurde die Marke von den Monty Pythons berühmt gemacht. Wikipedia weiß dazu zu berichten:

"Als Synonym für eine unnötig häufige Verwendung und Wiederholung wurde der Begriff durch den Spam-Sketch der englischen Comedyserie Monty Python’s Flying Circus geprägt: In einem Café besteht die Speisekarte fast ausschließlich aus Gerichten mit Spam. Jede Erwähnung des Wortes führt erschwerend dazu, dass eine Gruppe Wikinger lauthals ein Lied anstimmt, dessen Text auch fast nur aus dem Wort Spam besteht und so jede normale Kommunikation unmöglich macht. Selbst im Abspann der Episode wimmelt es von "spam"."

Später wurde der Begriff in die EDV aufgenommen, als Synonym für allzuhäufige Verwendung. So kamen die Spammails zu ihrem Namen.



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