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Webhosting / Typo3

21
August 2018
"Ihr Domainname wurde beansprucht" ... Vorsicht vor neuen Fake-Emails

"Ihr Domainname wurde beansprucht" ... Vorsicht vor neuen Fake-Emails

Es sind wellenartige Bewegungen, mit denen Internet-Betrüger versuchen, uns zu verunsichern und zu schädigen. Im aktuellen Fall versucht eine Firma  Internet Domain Services Austria (IDSA) durch Panikmache, verunsicherten Kunden EUR 197 herauszulocken. Doch gleich vorab, die Firma existiert nicht einmal. Also bitte das Mail löschen. In diesem Beitrag haben wir zusätzlich zum aktuellen Fall ein paar gängige Betrugsmaschen zusammengefasst und bieten für Interessierte weiterführende Links an.

Im aktuellen Fall versucht die nicht existierende Firma Internet Domain Services Austria (IDSA) von ihren Empfängern knapp EUR 200,- herauszulocken, da angeblich jemand versuchen würde, eine Domain zu registrieren, die der eigenen Domain ähnlich ist. Nachdem uns das Mail selbst erreicht hat und auch einige Kunden davon berichtet haben, können wir hiermit offiziell Entwarnung geben. Das Ganze ist ein Fake, mehr noch, es handelt sich um die blanke Absicht, besorgte Unternehmen und Vereine um Geld zu erleichtern. Deshalb dieses Mail bitte unbedingt löschen und auf keinen Fall reagieren.

Genutzt wird unsere berechtigte Angst, wir könnten im Internet-Dschungel etwas falsch machen und damit einen (finanziellen) Schaden erleiden. Wichtig ist, dass man sich niemals zu schnellen und unüberlegten Handlungen hinreißen lässt, denn auf Kurzschluss-Reaktionen zielen die Betrüger schließlich ab.

Im aktuellen Fall vom August 2018 hat die Plattform http://watchlist-internet.at recherchiert und dabei herausgefunden, dass es weder die Firma IDSA gibt, noch sonst ein Grund bestünde, den Betrag einzuzahlen. Möglicherweise wird nicht einmal die Domain nach erfolgter Einzahlung registriert. Auffallend ist, dass dasselbe Mail an hunderte Kunden versendet wurde, womit die Betrugsabsicht noch klarer wird.

Eine Abfrage im Whois der nic.at ergibt, dass die Domain idsa.at über den Registrar "GoDaddy" in den USA registriert wurde. Die Hintermänner zu finden, dürfte also wieder einmal sehr schwierig werden. Umso wichtiger ist es, dass man bei verdächtigen Emails vorsichtig ist. Gerne geben wir unseren Kunden auch Auskunft über verdächtige Mails, so GF Karlheinz Eckhart.

Die gängigsten Betrugsmaschen auf einen Blick

Kriminalität ist so alt wie die Menschheit. Versetzt man sich zurück in die 80er Jahre, als es das Internet für die breite Masse noch nicht gab, dann erinnert man sich an spektakuläre Banküberfälle, Diebesbanden, Raubüberfälle und andere Ganoven, wie man sie damals nannte. All diese Verbrechen gibt es noch heute, aber das Internet hat zu einer Transformation weg von der Straße, hin zu PC und Handy geführt. Die Möglichkeiten des Internet möchten wir nicht mehr missen, aber wo Licht ist, da ist auch Schatten. Glücklicherweise gibt es Organisationen, die sich um die Abwehr von Kriminalität im Internet bemühen und uns wertvolle Tipps geben. Auf https://www.saferinternet.at/themen/internet-betrug/ findet man eine gute Zusammenstellung aktueller Betrugsmaschen und Gefahrenquellen. Im folgenden möchte ich euch ein paar wichtige Punkte zusammenfassend aufzeigen:

Phishing steht für "Password fishing". Diese Betrugsform ist stark im Bankenwesen vertreten. Betrüger bauen Bankseiten täuschend ähnlich nach und verlangen meist durch Aufforderung per Email, dass wir unsere TAN's und PIN-Codes eingeben. Sind diese einmal in den Händen der Kriminellen, fehlt schnell Geld vom eigenen Konto.

Autor Karlheinz Eckhart

Vorsicht und vor allem Hausverstand helfen Dir, sicher durch das Internet zu kommen. Zusätzlich sollten Firmen jedoch technische und organisatorische Vorkehrungen treffen, um Daten zu schützen und vor finanziellem Schaden zu bewahren. Besondere Vorsicht beim Öffnen von Email-Anhängen, auch wenn der Inhalt auf den ersten Blick noch so plausibel aussieht. MAC-User sind etwas sicherer vor Angriffen, da die meisten Trojaner für Windows-PC's gemacht wurden. Wer intime Bilder durch das Netz schickt, der macht sich nicht nur finanziell angreifbar, Erpresser können dabei sogar Deinen Ruf zerstören. Kinder und Jugendliche in die Gefahren einzuweisen, ist im Jahr 2018 ein unbedingtes Muss.

https://www.saferinternet.at/themen/internet-betrug/ 
(Info über Betrugsfallen im Netz)

https://www.watchlist-internet.at/ 
(Aktuelle Betrugswarnungen)

https://www.mybackup.at 
(Professionelle Backup-Lösung für Unternehmen)